Mit dem ersten Turniersieg in der Tasche kehrten wir gestern Abend glücklich nach Berlin zurück. Der erste Halt der Smart Beach Tour war beim Supercup in Münster. Nach dem wir in den letzten Wochen viel international Unterwegs waren und uns durch die Mühen des Country Quotas auf der World Tour geschlagen haben freuten wir uns ganz besonders auf unser erstes deutsches Turnier diese Saison.
Der erste Cup ist immer etwas besonderes, denn man sieht viele Spieler/innen wieder, die man den ganzen Winter nicht gesehen hat und ist gespannt auf neue Teamkonstealtionen.
So... ich dachte mir, ich erzähle mal ein bisschen von den Ereignissen in China abseits vom Court. Da gibt es immer einiges zu erleben und gerade hier in China wird viiiieeeel Geduld von einem verlangt. Denn hier ist Englisch nicht nur eine Fremdsprache, wie es für unser einen vielleicht italienisch ist, sondern sie gucken einen an, als wäre man ein Alien. Wobei zu bemerken ist, wenn man in dieses sagenhafte Land einreisen will, wird man auf dem Einreiseformular im Flugzeug auch mit „Dear Alien“ angesprochen.
Beim ersten Grand Slam des Jahres mussten wir im Country Quota gegen das Team Gernert/Günther antreten. Nach einem verlorenen ersten Satz konnten wir den zweiten Satz recht deutlich für uns entscheiden. Leider erlitten wir im Entscheidungssatz einen ziemlichen Fehlstart (0:4) und auch im Laufe des Satzes gelang es uns nicht an die Leistung des zweiten Satzes anzuknüpfen. So ging das Spiel 2:1 für Gernert/Günther aus, welche am darauffolgenden Tag in der ersten Runde der Qualifikation scheiterten.
Morgen geht es schon zur nächsten und letzten „Station“ unserer Chinareise nach Peking. Dort wartet am Montag ähnliches auf uns wie hier. Country Quota gegen Gernert/Günther, aber dieses mal hoffentlich mit dem besseren Ende für uns. Der Sieger dieser Partie wird gegen Borger/Büthe um den verbleibenden Startplatz in der Qualifikation kämpfen.
Das heutige Qualli Spiel haben wir 0:2 (19:21,16:21) gegen Holland verloren. Nach dem guten Spiel gestern hat und gefühlt ein bisschen Anspannung gefehlt. Daher konnten wir nicht unsere beste Leistung abrufen. Aber wir nehmen auch von hier wieder Erfahrungen mit nicht nur aus dem Country Quota, diesmal auch aus der Qualli.
Am Freitag geht dann die Asienreise weiter zum nächsten Tourstop nach Shanghai. Auch da wird uns höchstwahrscheinlich wieder ein Country Quota Spiel erwarten.
Wir melden uns nun aus dem schwül-heißen Sanya.
Nach unserer kleinen Weltreise von Brasilien über Deutschland nach China bis zur Insel Hainan sind wir gut angekommen. Den Wetterschock kennen wir ja schon aus dem letzten Jahr von der Universiade in Shenzhen. Daher lag beim heutigen Country Quotaspiel vielleicht dieser Vorteil bei uns. Nach dem Spiel in Brasilia hatten wir uns einiges vorgenommen. Vieles hat auch schon besser geklappt. Son konnten wir das Spiel gegen Aulenbrock/Laboureur in zwei Sätzen (21:17, 21:14) für uns entscheiden.
Das Quallimeeting hat ergeben, dass wir morgen um 4 Uhr (MEZ) gegen Holland (Van der Hoeven/Bloem).
Wir sind gespannt auf die erste World Tour Qualli!
Die Tage in Brasilien neigen sich dem Ende zu. Aber wir nehmen einiges aus unserer Zeit hier mit.
Wir konnten unser erstes Spiel der Saison zwar nicht gewinnen, aber trotzdem überwiegen die positiven Erfahrungen die wir aus Rio und Brasilia mitnehmen. Wir hatten eine gute Trainingswoche an den Stränden von Rio. Dort konnten wir mit vielen internationalen Teams trainieren, wie es uns sonst nicht so möglich ist. Auch in Brasilia kurz vor Turnierbeginn haben wir uns im Training mit sehr guten Teams messen können und gemerkt, dass wir vom Leistungsniveau nicht weit weg sind.
Es war also rundum nochmal eine gute Vorbereitung für die kommenden Turniere. Wenn dann nach und nach mehr Wettkampferfahrung hinzukommt werden wir ganz sicher unsere ersten Siege einfahren.
Morgen fliegen wir wieder zurück nach Deutschland um 2 Tage Heimatgefühl zu tanken, bevor der Flieger diesmal in die andere Richtung gen Sanya (China) startet.
Eure Jule & Tori
Und genau so ist es, man kann schon sagen in wenigen Tagen beginnt unsere Saison. An Ostersonntag werden wir nach Rio fliegen, um dort an einem der schönsten Strände der Welt den letzten Feinschliff für den Saisonstart vorzunehmen.
In Rio treffen sich sehr viele Teams zum trainieren bevor die World Tour mit dem Turnier in Brasilia startet. Und da sind wir auch schon bei unserem ersten Turnier der Saison 2012 angekommen.
Nachdem wir in Rio ein paar Tage trainiert haben werden, fliegen wir nach Brasilia. Dort ist es uns Deutschen vorbehalten Country Quota zu spielen. Höchstwahrscheinlich werden wir mit unseren Freundinnen und Altersgenossinen Karla Borger und Britta Büthe um den letzten freien Platz für ein deutsches Team in der darauffolgenden Qualifikation kämpfen.
Nach Brasilia geht es dann für uns fast direkt weiter ans andere Ende der Welt....China wartet mal wieder auf uns. In Sanya findet der zweite Tourstop der World Tour statt.
Wir freuen uns, dass es nach dem vielen Training im Winter im Kraftraum und in der Beachhalle und den Trainingslagern endlich losgehen wird und halten euch natürlich auf dem laufenden.
Eure Jule & Tori
Unser Trainingslager auf Fuerteventura neigt sich langsam dem Ende zu. Morgen ist nochmal Turniertag und dann geht es für alle wieder zurück in die Heimat. Wir hatten hier 10 Tage lang super Bedingungen, um uns mit den anderen B Kader Teams vorzubereiten! Zurück in Deutschland angekommen, empfangen wir nochmal Trainingsgäste aus Holland.
So jetzt lassen wir endlich auch mal wieder was von uns hörem...
Momentan sind wir auf Zypern in unserem ersten Trainingslager. Es ist schön mal wieder etwas Sonne zu tanken, und unter freiem Himmel zu trainieren. Wir sind hier zusammen mit zwei holländischen Teams und bleiben eine Woche um uns gemeinsam auf die neue Saison vorzubereiten. Danach geht es für zwei Wochen wieder nach Berlin, bevor wir erneut ins Trainingslager nach Fuerteventura aufbrechen mit den anderen B Kader Athleten. Es werden also trainingsintensive Wochen. Aber wir freuen uns endlich mal wieder auf Beachvolleyball außerhalb der Halle.
Jule & Tori
Nun wollen wir auch einen Blick in die Zukunft wagen und euch mitteilen, welche Ereignisse im Sommer 2012 auf uns zukommen und welche Ziele wir verfolgen.
Bisher ist nur der World Tour Kalender veröffentlicht wurden. Diesen haben die Organisatoren gut gefüllt, das heißt es gibt viele schöne Turniere und kaum Zeit zum durchpusten für diejenigen, die noch um die Olympiatickets bis zum 17. Juni 2012 kämpfen. Bis dahin werden wir wahrscheinlich nicht die Chance haben an den World Tour Turnieren teilzunehmen, da es zu viele gute deutsche Teams mit Ambitionen auf Olympia gibt. Allerdings wollen wir versuchen jede Chance zu nutzen, sei es vielleicht bei dem Grand Slam in Berlin vom 11.-15. Juli oder den zahlreichen Turnieren nach Olympia.
Deswegen wir unser Hauptaugenmerk dieses Jahr wieder auf den Satellite und Challenger Turnieren liegen um das internationale Punktekonto weiter aufzustocken. Hier streben wir Podestplätze an und wollen auch unsern ersten gemeinsamen internationalen Sieg feiern.
Auf der deutschen Tour ist die Zielstellung eindeutig. Weiter angreifen, möglichst viele Treppchenplatzierungen und Siege einfahren und uns damit eine gute Ausgangsposition für die deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand erspielen. Wie in den letzen Jahren werden sich sicherlich auch in der kommenden Saison wieder viele Turniere überscheiden. Daher müssen wir Prioritäten setzen, die klar unter dem Fokus stehen noch mehr internationale Erfahrung zu sammeln.
Ein Höhepunkt für Tori wird die Teilnahme an der U23 Europameisterschaft sein und dort gute Leistungen abzurufen um vielleicht mit einer Medaille zurück zu kommen.
Wir freuen uns auf die nächste Saison mit vielen internationalen Turnieren, Spaß und hoffentlich vielen tollen Erfolgen zusammen.
Eure Jule
Einige Zeit nach Ende der Saison wollen wir einen Rückblick auf die erste gemeinsame Saison geben.Unser Start in die Saison bzw. die Vorbereitung konnte leider nicht wie geplant stattfinden, da ich mir Anfang März einen Ermüdungsbruch im Fuß zuzog und somit bis Mai ausfiel. Jule trainierte fleißig alleine und ich versuchte das alles zu trainieren, was mit einem „Astronautenschuh“ am Fuß so möglich war.
Demzufolge brauchten wir dann auch ein paar Turniere zum „Reinkommen“, zum einen als Team und auch ich, so völlig aus der Kalten ohne normales Training. Doch bereits beim dritten Turnier gelang uns der große Coup. Auf Norderney konnten wir unseren gemeinsamen und auch jeweils persönlich ersten Cup gewinnen und das war dann auch gleich noch ein Supercup.
Darauf folgten viele Turniere und Reisen unter anderem nach Bulgarien, Korea und Polen. Während die „Großen“ um die Olympiaqualifikation kämpften, bauten wir unser internationales Punktekonto auf den kleinen internationalen Turnieren weiter aus.Nicht zu vergessen ist der abgebrochene Cup in St. Peter-Ording, bei dem wir uns bereits eine gute Ausgangsposition erspielt hatten, welcher aber wegen überschwemmter Spielfelder nicht zu Ende gespielt werden konnte.
Wir bestätigten unsere gute Form mit einem weiteren Cup-Sieg in Leipzig, nach einem sehr spannenden Finale, und einer Silbermedaille beim CEV-Satellite in Liechtenstein.
Der Höhepunkt des Sommers war die Universiade in China. Die University World Games sind aufgebaut wie die Olympischen Spiele und es war wirklich unglaublich, was die Chinesen wieder einmal auf die Beine gestellt hatten. Hervorzuheben war die unglaubliche Organisation mit tausenden freiwilligen Helfern die dich freundlich auf Schritt und Tritt verfolgten. Dass Quantität nicht gleich Qualität ist, haben wir aber auch häufig zu spüren bekommen, dennoch war alles sehr beeindruckend, wie wir bereits berichteten. Die äußerlichen Bedingungen in Shenzhen waren extrem und leider, hatte ich große Probleme mit dem Essen dort, was den Wettkampf nicht unbedingt erleichterte. Am Ende belegten wir einen 9. Platz, wobei wir sicher noch etwas weiter vorne hätten landen können, wenn wir nicht ausgerechnet auf unsere Freundinnen und späteren Siegerinnen Karla Borger und Britta Büthe gestoßen wären
.Kurz nach unserer Rückkehr aus China standen die Deutschen Meisterschaften auf dem Programm. Leider entsprach der 9. Platz nicht ganz unseren Vorstellungen, dennoch können wir auf eine gelungene erste gemeinsame Saison zurückblicken und freuen uns auf die nächste Saison und einer hoffentlich verletzungsfreien Vorbereitung.
Eure Tori